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Forschungsprojekt zur Migrationsgeschichte -- Briefe und Tageb├╝cher von Auswanderer/innen

By Monika Trebo | March 29, 2017

Um die Geschichten von Auswanderern/innen zu bewahren, sammelt ein Forschungsteam am Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg biografische Schriftstücke zur Migrationsgeschichte vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Das Forschungsteam konnte bisher an die zwanzig Bestände privater Briefwechsel und Tagebücher sichten. Um die Sammlung zu erweitern und thematisch zu vertiefen, bitten die Historiker/innen um weitere Mithilfe aus der Bevölkerung. Wer Briefe oder Tagebücher sowie Fotos zuhause hat, kann sich an Vizerektorin Sylvia Hahn oder an die beiden Mitarbeiter/innen Verena Lorber und Andreas Praher vom Fachbereich Geschichte wenden. Die gesammelten Dokumente werden gescannt, digitalisiert und wieder zurückgegeben und auf Wunsch auch anonymisiert. Die künftige Quellensammlung wird in einem weiteren Schritt dokumentiert und im Migrationsarchiv des Stadtarchivs Salzburg archiviert. Auf diese Weise sollen die Geschichten der Forschung und einer breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In den meisten Fällen handelt es sich um die letzten Generationen, die Briefe geschrieben haben. Aus diesem Grund hat es sich die Universität Salzburg in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Salzburg zum Ziel gesetzt, diese Geschichten zur Migration zu sammeln und zu archivieren sowie in Ausstellungen und Publikationen zugänglich zu machen.

Nähere Informationen über das Projekt unter:
https://www.uni-salzburg.at/index.php?id=204974

Briefe & Photos von Auswanderern

Heimreise von Amerika 1939

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