ASciNA Award 2014

Die ASCINA Preisträger 2014 sind Sonja Schmid in der Kategorie „Young Principal Investigator", Mariella Gruber-Filbin und Simon Gröblacher wurden in der Kategorie „Young Scientist" ausgezeichnet.
Die Verleihung durch die zuständige Sektionschefin im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Barbara Weitgruber, fand am 11. Oktober 2014 im Anschluss an den „Austrian Research and Innovation Talk" in Boston statt.

Foto: v.l.n.r.: Philipp Marxgut - Barbara Weitgruber - Mariella Gruber-Filbin - Simon Gröblacher - Sonja Schmid - Pascale Ehrenfreund - Hubert Zajicek
Foto Credit: David Fox / Weitere Fotos auf Flickr

Die vom Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft mit einem Preisgeld von 10.000 Euro bzw. je 7.500 Euro dotierten Preise werden vom Netzwerk „Austrian Scientists and Scholars in North America" (ASCINA) ausgeschrieben und durch eine vom Wissenschaftsfonds FWF beschickte internationale Fachjury begutachtet.

Sonja Schmid - The Pre-Chernobyl History of the Soviet Nuclear Industry

Sonja SchmidIn der Kategorie „Young Principal Investigator" wurde Sonja Schmid, Assistant Professor am Virginia Polytechnic Institute and State University (VirginiaTech), für ihr demnächst im renommierten Wissenschaftsverlag MIT Press erscheinendes Buch „The Pre-Chernobyl History of the Soviet Nuclear Industry" ausgezeichnet. An der Universität Wien und der Cornell University ausgebildet, forscht Sonja Schmid seit sechs Jahren am nahe Washington DC gelegenen VirginiaTech Department of Science and Technology in Society. Ihre wissenschaftlichen Schwerpunkte sind Forschungs- und Technologiepolitik, Risikoanalysen, Energiepolitik sowie nukleare Proliferation.

Mariella Gruber-Filbin - Coordinate activation of Shh and PI3K signaling in PTEN-deficient glioblastoma: new therapeutic opportunities

Mariella Gruber-FilbinGruber-Filbin, Post-Doc am Dana-Farber Cancer Institute in Boston, promovierte 2004 sub auspiciis praesidentis an der Medizinischen Universität Graz. Ihre in „Nature Medicine" veröffentlichte und nun mit dem ASCINA-Award ausgezeichnete Forschungsarbeit über Hirntumore führte bereits zu einer internationalen Multi-Zentrum Studie und könnte einen Durchbruch in der Behandlung bösartiger Tumore bei Kindern und Erwachsenen darstellen.
Gruber Filbin, M., et al. (2013). "Coordinate activation of Shh and PI3K signaling in PTEN-deficient glioblastoma: new therapeutic opportunities." Nat Med 19(11): 1518-1523.

Simon Gröblacher - Squeezed light from a silicon micromechanical resonator

Simon GroeblacherGröblacher hat bis August 2014 als Post-Doc am California Institute of Technology (Caltech) geforscht und wird im November eine Assistenzprofessur an der Universität Delft in den Niederlanden antreten. Der Absolvent der Universität Wien beschäftigt sich mit Quanten-Optomechanik. Seine in „Nature" veröffentlichte Arbeit über „squeezed light" eröffnet neue Möglichkeiten für präzise optische Messungen und neue Sensor-Applikationen.
Safavi-Naeini, A. H., et al. (2013). "Squeezed light from a silicon micromechanical resonator." Nature 500(7461): 185-189.

"Mit diesen Preisen würdigen wir die exzellente Arbeit österreichischer Wissenschaftler im Ausland. Alle drei Preisträger haben den Grundstein ihrer internationalen Karriere in Österreich gelegt und sind damit auch wichtige Botschafter unseres Landes und des Hochschulsystems. Der Austausch und der Kontakt mit heimischen Spitzenforschern im Ausland haben einen hohen Stellenwert und helfen dabei, die Verbindungen mit Österreich aufrechtzuerhalten und zu intensivieren", sagt Wissenschafts- und Forschungsminister Reinhold Mitterlehner.

"Das ASCINA Netzwerk mit seinen Mitgliedern in Nordamerika und Österreich ist ein leuchtendes Beispiel für Vernetzung und Wissensaustausch.", beschreibt Barbara Weitgruber, Leiterin der Sektion für Wissenschaftliche Forschung und internationale Angelegenheiten im BMWFW die Bedeutung von ASCINA. "Der Award ist eine Geste der Anerkennung und der Wertschätzung, die das BMWFW jungen österreichischen Forscherinnen und Forschern des ASCINA-Netzwerks entgegenbringt, die durch ihre herausragenden wissenschaftlichen Leistungen und ihr großes Engagement eine wichtige Funktion in der transatlantischen Kooperation und im Wissensaustausch haben."

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